Roland Baader (Hrsg.)
Wider die Wohlfahrtsdiktatur
Wider die Wohlfahrtsdiktatur
Zehn liberale Stimmen
| Verlag | Resch |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
| ISBN | 9783930039340 |
| Seiten | 256 |
| Einband | Softcover |
| Sprache | deutsch |
| Herausgeber | Roland Baader |
| Zustand | Neuware |
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Die schleichende Erosion der Freiheit durch den Versorgungsstaat: Im wegweisenden Sammelband „Wider die Wohlfahrtsdiktatur“ vereint Herausgeber Roland Baader zehn internationale Denker zu einer kompromisslosen Kritik am modernen Umverteilungswahn.
Dass die überzogenen Ansprüche an den Sozialstaat die wirtschaftliche und gesellschaftliche Leistungsfähigkeit strangulieren, ist heute unübersehbar. Ein immer dichteres Netz aus staatlichen Eingriffen und Zwangs-Umverteilung raubt der Wirtschaft ihre Dynamik und dem Bürger seine Eigenverantwortung. Die Autoren dieses Bandes sezieren diese Krise präzise und zeigen freiheitliche Auswege auf.
Internationale Vordenker gegen staatliche Bevormundung
Der namhafte liberale Sozialphilosoph Anthony de Jasay nimmt die inhärenten Mechanismen der staatlichen Umverteilung radikal auseinander.
Ergänzt wird diese theoretische Tiefe durch den tschechischen Staatsmann Dr. Václav Klaus, der den realen Transformationsprozess von sozialistischen Planwirtschaften hin zu marktwirtschaftlichen Ordnungen beleuchtet.Aus ökonomischer Sicht argumentiert der einstige Chefökonom der Deutschen Bank, Norbert Walter, für eine untrennbare Verbindung von Marktwirtschaft und Ethik. Gerhard Radnitzky skizziert strategische Hebel, um den wuchernden Wohlfahrtsstaat durch Mobilität und bessere Aufklärung einzudämmen, während Hans Sennholz konkrete Pfade zur effektiven Überwindung von Armut abseits staatlicher Fürsorge aufzeigt.
Zentralismus, katholische Soziallehre und Markt-Ökologie
Der Ökonom Roland Vaubel warnt eindringlich vor der fortschreitenden europäischen Zentralisierung und brandmarkt den Brüsseler Zentralismus als akute Bedrohung der individuellen Bürgerfreiheit. Völlig neue Perspektiven liefert Reverend Robert A. Sirico, der die ökonomischen Fundamente des modernen Katholizismus bis in die Spätscholastik zurückverfolgt und faszinierende Parallelen zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie zieht.
Der Ökologe Prof. Walter Block räumt mit sozialistischen Mythen in der Umweltpolitik auf. Er dokumentiert fundiert, wie staatliche Interventionen echten Umweltschutz blockieren und warum privatwirtschaftliche Eigentumsrechte die nachhaltigsten ökologischen Ergebnisse erzielen. Abgerundet wird das Spektrum durch Andreas Winterberger mit einer scharfen Analyse über die Fehlentwicklungen des modernen Parteienstaates.
Das messerscharfe Fazit von Roland Baader
Den fulminanten Schlusspunkt setzt der Publizist und Herausgeber Roland Baader selbst. In gewohnt klarer Sprache attackiert er die planwirtschaftliche Lohnpolitik sowie pseudoreligiöse Ideologien, die das fundamentale Prinzip von Leistung und Gegenleistung zerstören wollen. Ein zeitloses und hochaktuelles Buch für alle, die den Mut zu klaren ordnungspolitischen Positionen haben.
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