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Prof. Dr. Michael Großheim / Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke

Staat und Ordnung im konservativen Denken

Staat und Ordnung im konservativen Denken

Verlag Nomos
Erscheinungsjahr 2013
ISBN 9783832978815
Seiten 381
Einband Buch
Sprache Deutsch
Herausgeber Großheim, Michael / Hennecke, Hans Jörg
Zustand Neuware
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Reihe: Staatsverständnisse · Band 130

Das facettenreiche Spektrum einer politischen Denkschule: Herausgegeben von Michael Großheim und Hans-Jörg Hennecke, seziert der hochkarätige Sammelband die evolutionären Strömungen, Brüche und Staatsideale des Konservatismus.

Konservatives Denken kreist seit jeher um fundamentale Grundpfeiler wie Skeptizismus, historische Kontinuität, organischen Wandel und maßvolle Reformen. Es betont die überragende Bedeutung von Religion, Moral, Eigentum und Dezentralität – steht aber gleichzeitig in einem ständigen, historischen Spannungsfeld. Seit dem 19. Jahrhundert nahm der Konservatismus höchst unterschiedliche Frontstellungen ein: für und gegen den Liberalismus, für und gegen die Demokratie, bis hin zu den tiefen Gräben zwischen ökologischer Bewahrung und technizistischer Moderne.

Zwischen moderater Reform und autoritärer Versuchung

Während der Konservatismus im Kern meist für einen Kurs des behutsamen Bewahrens und vorsichtigen Reformierens steht, entwickelte er als politische Bewegung im Laufe der Jahrhunderte durchaus auch reaktionäre oder gar revolutionäre Züge. Dieser fundierte Band aus der namhaften Reihe „Staatsverständnisse“ erfasst die fundamentalen und widersprüchlichen Konzepte von Staat, Macht und gesellschaftlicher Zwangsordnung bei den einflussreichsten konservativen Denkern der Geschichte. Ein unverzichtbares Standardwerk für Politikwissenschaftler, Historiker und anspruchsvolle Leser der ordnungspolitischen Geistesgeschichte.

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