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Hardy Bouillon

Kritizistische Wissenschaftstheorie

Kritizistische Wissenschaftstheorie

Eine Einführung illustriert am Beispiel der Klimadebatte

Verlag buchausgabe.de
ISBN 9783942239202
Seiten 217
Einband Softcover
Sprache deutsch
Herausgeber ECAEF European Center for Austrian Economics Foundation
Zustand Neuware
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Was passiert, wenn wissenschaftliche Forschung eher von Ideologie als von Logik geleitet wird? In „Kritizistische Wissenschaftstheorie“ liefert der Philosoph Hardy Bouillon eine hochaktuelle Weiterentwicklung des Kritischen Rationalismus und hinterfragt die Grenzen des modernen wissenschaftlichen Konsenses.

Durch die methodische Strenge Karl Poppers, kombiniert mit den Erkenntnissen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, deckt diese Monographie auf, wie im modernen Diskurs konkurrierende Hypothesen oft zu früh ausgeschlossen werden. Ein unverzichtbares Werk für Erkenntnistheoretiker, Ökonomen und alle Leser, die die Arbeiten von Hardy Bouillon tiefgehender ergründen möchten. Erschienen als Band in der Reihe „ECAEF Studien zur Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“ (auch auf Englisch erhältlich als Criticist Philosophy of Science).

Kritischer Rationalismus und die österreichische Tradition

Die zentrale Stärke dieser Untersuchung liegt in ihrem einzigartigen erkenntnistheoretischen Rahmen. Bouillon führt seine „Theorie der negativen Selektion“ in die wissenschaftliche Methodologie ein. Er seziert brillant, wie politischer und gesellschaftlicher Druck den Fokus wissenschaftlicher Institutionen von der empirischen Überprüfung hin zu konsensgetriebenen Narrativen verschiebt. Für Leser, die sich für die zugrundeliegende Methodik interessieren, bietet dieses Buch einen tiefgründigen Beitrag zum Thema Kritischer Rationalismus.

Die Klimadebatte als methodologische Fallstudie

Bouillon bleibt jedoch nicht bei der reinen Erkenntnistheorie stehen: Er wendet seine kritizistische Philosophie auf das am heftigsten umstrittene Thema unserer Zeit an – die Klimadebatte. An diesem brisanten Beispiel veranschaulicht der Autor, was passiert, wenn weniger Arbeitshypothesen zugelassen werden, als die Logik erlaubt. Das Buch versteht sich als eindringliche Warnung vor der Dogmatisierung der Wissenschaft und als leidenschaftliches Plädoyer für die Rückkehr zu einem offenen, unbeschränkten akademischen Diskurs.


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